DIE REPUBLIKANER – Offenbach

DEMOKRATISCHE RECHTE

Dieter Lindauer Bauernopfer im Machtkampf des OB mit SPD

Freitag 5. März 2010 von Redaktion

Münd: „Horst Schneider hat der Stadt schweren Schaden zugefügt“

Republikaner fordern persönliche Konsequenzen des Oberbürgermeisters

„Mit der schrittweisen Demontage Dieter Lindauers und der sich daran anschließenden endgültigen Abberufung des kaufmännischen Leiters der stadteigenen Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) von allen Posten hat Oberbürgermeister Schneider der Stadt und seinen Tochtergesellschaften schweren Schaden zugefügt“, so der Vorsitzende der Fraktion der Republikaner in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung, Hans-Joachim Münd.

Lindauer, dessen Fähigkeiten unbestritten seien und der, mit großen Vorschußlorbeeren bedacht, erst vor wenigen Monaten in sein Amt berufen wurde, sei das Bauernopfer im seit geraumer Zeit schwelenden Konflikt des Oberbürgermeisters (SPD) mit seiner eigenen Partei, die mit ihrem Vorhaben, den ehemaligen Vorsitzenden des Planungsverbandes und damaligen Vorsitzenden des SPD-Unterbezirkes Offenbach, Stephan Wildhirt, zum Nachfolger des scheidenden Vorsitzenden der SOH (Joachim Böger) zu machen unter anderem am hartnäckigen Widerstand der Koalitionspartner gescheitert war, so Münd weiter.

Die Lindauer nunmehr angelasteten Versäumnisse im Zusammenhang mit der erheblichen Kostenüberschreitung bei der Sanierung des zur Aufnahme der privat organisierten Erasmusschule vorgesehenen Gebäudes des ehemaligen Stadtgesundheitsamtes, seien ebenso konstruiert und vorgeschoben, wie der unterstellte Vertrauensbruch gegenüber Magistrat und Oberbürgermeister. Lindauer zeichne lediglich bis Mitte 2009 für das in aller Eile durch die Instanzen gepeitschte Prestigeprojekt von Bürgermeisterin Simon (Grüne) verantwortlich.

Münd: „Nach dem provozierten Rauswurf Lindauers und die dadurch fällige Abfindung in satter sechsstelliger Höhe, muß sich auch Oberbürgermeister Schneider als Aufsichtsratsvorsitzender der SOH die Frage nach persönlichen Konsequenzen gefallen lassen.“

V.i.S.d.P.:       Lothar Katzor, Fraktionsassistent

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 5. März 2010 um 10:12 und abgelegt unter Pressemitteilungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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